Diese Woche fanden an der ETHZ wieder einmal die Linuxtage statt, zu denen auch ein Event gehört, wo wir Interessieren bei der Installation von Fedora behilflich sind. Zwei Dinge fielen mir diesmal auf. Erstmal: der Raum war voll! Endlich ueberstieg die Zahl der Neulinge die Zahl der Helfer bei weitem. Zuerst dachte ich, dass dies eine Folge des NSA-Skandals sei. Dass die Leute also endlich verstanden haben, dass Windows und OS X u.a. “Spyware” sind und sie ihren Laptop davon befreien moechten. Nach genauerer Nachfrage stellte sich allerdings das gefloppte Windows 8 als der Grund heraus, weshalb die meisten gekommen sind.

Zweitens war der Tapetenwechsel von Ubuntu auf Fedora mit Gnome 3 interessant. Wie wuerden man auf den Wechsel reagieren? Zweifelte man an unserer Intergrität? Man tat es nicht, denn auch unsere Besucher empfanden Ubuntus aktuelle Politik als abschreckend und verstanden das Argument, dass Fedora auch auf den ETH-Computern sei und man sich so wenig umgewöhnen muesste.

Allerdings war ich als openSUSE-Jünger etwas skeptisch, was sich jedoch als unbegründet herausstellte. Die Installation lief mach der Verkleinerung der Windowspartition unter Windows reibungslos, wenn man es einmal geschafft hat, SecureBoot zu deaktivieren. Nach der Installation musste man allerdings noch einige Anpassungen vornehmen, um den von Ubuntu gewohnten Comfort zu erreichen. Dank dem Programm “Fedora Utils” ist dies jedoch kinderleicht. Meine Empfehlung war, nach dem starten der Fedora Utils unter “Essential tweaks & tasks” die folgenden Haekchen zu setzten:

utils

Empfohlene tweaks & tasks unter fedorautils

Danach konnte noch jeder unter “Install additional Software” die proprietäre Software installieren die er brauchte, wie z.B. Skype oder Dropbox.

Insgesamt waren alle am Ende glücklich und ich freue mich schon auf das nächste mal!